8/31/07

labour day weekend

um dem stalking meines schwulen vermieters (kein scherz - ich sage nur rosa couchecke im wohnzimmer, doch dazu später mehr), ging es an diesem verlängerten labour-day wochenende für zwei tage nach washington. mit drei autos, vollgepackt mit digitalkameras, informationen über lokale sehenswürdigkeiten sowie 13 mba studenten ging es richtung district of columbia. die vierstündige fahrt überbrückten philipp (ein student aus der st. gallen) und ich leicht mit gesprächen über die 68er, kinderkrippen und die cdu. vor ort fing unser mararthon erst richtig an und wir versuchten, soviel es geht auf einmal zu sehen - angefangen bei weißen haus (george war nicht zuhaus), world war II und vietnam memorials, lincoln memorial, watergate hotel sowie arlington (ein friedhof, auf dem bekannte persöhnlichkeiten wie jfk, austronauten sowie herausragende soldaten begraben sind).


für solche touren ist washington ganz gut geeignet, da alle sehenswürdigkeiten - trotz amerikanischer dimensionen - unweit voneinander entfernt.

nach dem anstrengenden tag, ging es dann zu buffalo billiard - einer amerikanischen sportbar in georgetown (dem "kwartier lateng" von washington), wo ich die mareike und katja samt bruder und frau getroffen habe. alleine schon aus diesem grund hat sich dieser kurzausflug mehr als gelohnt. dort verbrachten wir den rest des abends und amüsierten uns am shuffleboard:


nach der viel zu warmen nacht in der jugenherberge ging es dann am zweiten tag auf museumstour. in der hinsicht hat washington wahrlich einiges zu bieten - die smithsonian (das größte museumskomplex der welt) mit ihrer national art gallery, dem national air and space museum sowie dem american history museum. am meisten hat mich jedoch das holocaust museum bewegt - nach der langen besichtigung war ich mental total ausgelaugt. danach gab es ein wenig leichte kost: impressionisten in der national art gallery sowie abhörgeräte im innternational spy museum.

alles in allem ein schönes wochenende. zudem hat unser unc football team ihr erstes spiel 37-14 gewonnen-vom nächsten spiel gibt's photos

8/24/07

back to school


das in den usa sehr populäre motto "back to school" nutzen sehr viele einzelhändler, um auf aktuelle rabattaktionen aufmerksam zu machen. ich konnte allerdings bisher noch nicht wirklich von den örtlichen rabattschlachten profitieren - bisher belaufen die ausgaben für kursunterlagen, bücher ausgegeben etc. auf knapp 200$, soviel wie ich vielleicht während des gesamten studiums in köln ausgegeben habe. optimal ausgestattet für den fall einer möglichen apokalypse des bildungssystems, hieß es vor 3 tagen: "back to school". dort wird einem sofort klar, wofür die zehntausende von dollar, die die amerikaner für den besuch einer solchen business school zahlen müssen, draufgehen (dabei ist die kenan-flagler business school noch eine der günstigeren im nationalen vergleich - 38.000$ kostet der spaß, pro jahr versteht sich). neben den top-ausgestatteten hörsaalen, kleinen auditorien, den professoren, die einen sogar ermutigen auf dem handy anzurufen, wenn man fragen hat, ist der service, den die schule bietet einfach unschlagbar. mit verschiedenen social clubs, sport clubs, karriere-trainings, rhetoric & presentation courses versteht man es freizeit mit karriere zu verbinden - denn eins der wirklich großen ziele der business school ist es studenten einen job zu vermitteln. dafür sind auch die sehr umfangreichen alumni services gedacht. denn oft sitzen in den chefetagen erfolgreiche absolventen, die ihre einstige alma mater nur zu gern unterstützen.

das war es vorerst, später gibts mehr. und jetzt - auf zum voleyball club

8/21/07

the heat is killing me, man!


das hätte eigentlich der erste post überhaupt sein sollen! die hitze hier ist und war in den letzten wochen einfach unerträglich. selbst einheimische, die das jahr für jahr miterleben bestätigen das. 35°C kombiniert mit ca. 70-80% luftfeuchtigkeit ergeben eine nette mischung. erst gestern, auf dem weg zum supermarkt, merkte ich, wie meine schuhsohle angefangen hat am asphalt zu kleben. und es lag definitiv nicht an der tollen chinesischen qualität der sohle (no offence against our chinese friends). das einzige was mich beruhigt, ist was uns ein prof. während einer einführungsveranstaltung sagte - es ist nur bis november so wie jetzt. welch eine erleichterung!

ps: falls sich jemand sorgen machen sollte, dass uns in chapel hill ein hurricane aufsuchen könnte, so ist die gefahr hierfür relativ niedrig. zum einen sind es die küstenregionen, die meistens von hurricanes am stärksten betroffen sind und zum anderen hat uns "ernesto" bereits im letzten jahr besucht...

sunlight at the end of the tunnel

home sweet home! wieder zurück in chapel hill. oder besser gesagt in meinem klimatisierten appartment. denn wenn der pelz so rot ist wie die nase von boris jelzin (god bless him), gibt es nichts angenehmeres als eine kühle brise aus dem air conditioner. nein, so schlimm ist es wirklich nicht. der trip nach wilmington war einfach traumhaft. so wurde das frühe aufstehen und die alleinunterhaltung von philipp (unserem unermüdlichen fahrer) während der fahrt, mehr als entlohnt. nach der ca. 2,5 stündigen fahrt kamen wir in carolina beach an, machten tausende photos vom sonnenaufgang und stürzten uns in die fluten.


nach langem plantschen und einer langen jogging runde ging es dann in ein örtliches cafe, wo pfannkuchen noch pancakes heißen und der kaffee alle 2min nachgefüllt wird. auch der anschließende besuch von wilmington, sowie die fahrt nach hause mit unserem jeep commander (original 18L/100km) waren mehr als interessant. hauptsache es gab klima im auto für den geplagten rücken...

8/19/07

der ozean von der anderen seite

in ein paar stunden, wenn in köln die letzten vögel anfangen zu zwitschern, heißt es für meiner einer aufstehen und sachen packen. denn es geht mit den anderen abenteuerlustigen mba exchanglern dann nach wilmington, nc, wo wir um 5 uhr morgens gemeinsam den sonnenaufgang genießen wollen.

und das soll mit einem gemeinsamen nacktbaden gefeiert werden, einem ritual der apalachenindianer, die in dieser gegend vor 350 jahren gewohnt haben. zumindest ist das die geschichte, die ich morgen früh erzählen werde um ein paar kompromitierende bilder von den verklemmten franzosen zu erhaschen. mal sehen, ob sie darauf reinfallen...

8/18/07

ein wenig geschichte

wie jeder weiß, ist die university of north carolina at chapel hill eine der ältesten unis in den usa überhaupt. an die ganzen harvard, yale absolventen und andere schmucks, die das jetzt lesen und dabei die nase rüpfen - in your face! da ich bereits seit 4 tagen hier bin, kann ich sagen, daß die uni genau so aussieht, wie ich es erwartet habe - sehr weitläufiger campus, lauter kleine, backsteingefertigte häuser gelegen mitten in alten parkanlagen, viele blau-weiße unc schilder und logos etc.

die stadt chapel hill ist zwar eine richtige kleinstadt und hat ca 40.000 einwohner von denen 25.000 studenten sind. das leben spielt sich abends auf der langen franklin street ab, die mit bars, fraternity houses etc. übersäht ist. gehe jetzt mal einkaufen, später gibts mehr.

keep it real! booyakasha!

carolina, die erste! und.....action!

servus! der erste eintrag. von nun an noch mehr müll in den unendlichen weiten der blogosphäre. wie der blogname es bereits verraten hat, geht es hier nicht um einen bericht über das paarungsverhalten von springböcken in nepal. es geht hier schlicht und ergreifend um langweilige geschichten aus und über das land von elvis the pelvis, quarterpoundern und spritfreundlichen autos.

der schreiber dieses blogs ist den meisten wohl bekannt - ein grauhaariger musterstudent, mit einem gewissen faible für das land, in dem er sich gerade befindet und einem nicht weniger kranken faible, über sich selbst in der dritten person zu sprechen. ich werde versuchen so regelmäßig es geht hier reinzuschreiben. sollte ich an einem punkt aufhören, dann ist entweder weil meine arterien mit fett verstopft sind und ich tot bin oder ich merke, daß gar kein interesse an dem blog besteht. um beides zu verhindern werde ich 1. mich sportlich betätigen und 2. versuchen, so witzig und so politisch unkorrekt wie es nur geht, zu schreiben.

und jetzt - viel spaß beim lesen!