9/15/07

it's your heimspiel!

der spruch eines bekannten getränkeherstellers hat mir nie sonderlich gefallen. bis heute. denn heute hatte unsere football mannschaft ihr heimspiel - die tar heels, also die university of north carolina vs. university of virginia. im ausverkauften stadion, bei strahlenden sonnenschein und perfekten sommerwetter, fing das spiel ganz traditionell mit der amerikanischen hymne an, gefolgt von einem mini-feuerwerk und einigen flugmaneuvern der örtlichen apache-staffel. nein, eigentlich war es gar nicht der anfang. angefangen hat alles um halb elf morgens an der business school, wo die mba studenten mit dem vorglühen angefangen haben (alkohol ist im stadion verboten). leider habe ich diesen part wortwörtlich verschlafen und bin stattdessen mit meinem drahtesel direkt zum spiel, das um 12 anfangen sollte, gefahren. der anblick, der sich einem bot, war einfach unbeschreiblich. die auf dem campus (wo sich das stadion befindet) omnipräsenten menschenmassen, gekleidet in hellblau - der farbe der tar heels - grillten und feierten bereits stunden vor dem anpfiff. überhaupt, das ganze hatte mehr den charakter eines volksfestes, als das eines footballspiels.scheinbar die ganze stadt, einschließlich babys im kinderwagen und rentner im rollstuhl, alle 52.000 einwohner versammelten sich nachher im kenan stadion. wir, als mba studenten hatten unsere eigene tribuehne direkt am spielfeldrand und mussten natürlich auch nichts fuer die tickets bezahlen. das spiel an sich war sehr spannend, auch wenn wir leider im endeffekt 20 zu 22 verloren haben. allerdings geht es bei den football- und baseballspielen im endeffekt nicht so sehr um das endergebnis, sondern ums socialising und permanente unterhaltung, seien es die cheerleader, das feuerwerk, das blasorchester in der halbzeitpause oder der typ im maskottchenkostüm, der t-shirts in die zuschauermenge wirft. nach dem spiel ging es dann zu pantana bob, wo wir den rest des nachmittags und abends bei "einem" kühlem yuengling verbrachten - bilder sprechen mehr als worte...

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