11/15/07

all quiet on the western front

bevor die meute wg. ausgefallener zuege, abgang von muente oder fehlender neuigkeiten aus good ol' north carolina auf die barrikaden geht, hier die beruhigende nachricht - es wird alles gut. ich lebe noch, das studium lauft und die oeffentlichen verkehrsbetriebe in chapel hill funktionieren einwandfrei (was eigentlich seltsam ist - die busse hier sind umsonst und trotztem streikt niemand...)

ok, im ernst -
studientechnisch ist das zweite modul nicht sooo spannend, wie das erste. um ehrlich zu sein, sind zwei von vier kursen eigentlich eine kleine bis mittlere katastrophe: in financial modelling, gelehrt von excel-grossmeister gueltekin, lernt man kaum etwas ueber die oekonomischen hintergruende von dcf modellen etc. sondern welche farbe verknuepfungen zu einer arbeitsmappe haben muessen. die quirlige art des professors und seine gestik sind dennoch sehr witzig und machen den unterricht ertraeglich. o-ton: "when it comes to accounting, i can get really dangerous" oder "in order to find why the financial statement doesn't balance, we are going to build a mouse trap" usw.

der andere prof, bei dem die meisten verzweifeln, ist
clay hamner. the donald trump of durham (der eigentlich aus alabama stammt - der forrest gump akzent ist einfach goettlich!) ist zwar auch ganz witzig, wenn es darum geht, bestimmte studenten auf die schippe zu nehmen. sobald es aber darum geht private equity verstaendlich zu erklaeren, schmeisst er in seinem schoenen al(a)bamisch mit fachbegriffen um sich, mit denen die wenigsten etwas anfangen koennen,dass es einem schlecht wird...

die beiden anderen kurse hingegen sind ganz gut - advanced fixed income ist, wie fixed income im ersten modul, nur "advanced" ;)
der beste kurs von allen ist jedoch topics in advanced financial reporting. wayne landsman ist wirklich ein hervorragender accounting professor und zudem ein riesen-fan der beatles. den unterricht beginnt er regelmaessig mit einem beatles lied oder video, erzaehlt uns wie und worauf die pilzkoepfe direkt oder indirekt einen einfluss hatten oder zeigt uns stolz eine seiner tausend beatles-krawatten.

was gibt es sonst neues? letztes wochenende haben wir
an der business school "etwas" verspaetet das oktoberfest gefeiert. es gab original spaten oktoberfest bier, musik von "the hoff", ueber "99 luftballons" bis "in muenchen steht das hofbrauhaus", sauerkraut und weischwuuscht. die leute waren dermassen gut drauf, dass wir zum schluss zwei extra kegs á 20 gallons besorgen mussten, um den durst der anwesenden zu stillen. ich konnte alerdings leider nicht richtig "zuschlagen", da ich sonntag frueh ein telefoninterview mit lynn from lovely london hatte (als uhrzeit hat man hat mir entweder 5uhr oder 7uhr morgens vorgeschlagen - what da f***?!).

morgen geht es wieder richtung washington bzw baltimore. das letzte mal habe ich zwar ueberlebt, das unangenehme gefuehl, jeden moment erschossen zu werden, konnte ich trotzdem nicht loswerden... na ja, maren und ich wollen am samstag eh nach georgetown fahren, deshalb mache ich mir nicht so viele sorgen... also, naechste woche gibt es mehr, denn donnerstag ist auch schon thanksgiving, which means stuffed turkey, sweet potatoes in cranberry sauce and pumpkin pie... mhmmm...yummie...

11/1/07

halloween etc.

ok, hier der nicht mehr aktuelle eintrag zu halloween, den ich zwar vorgestern geschrieben habe, aber nicht ohne fotos online bringen wollte.

november 1st, 2007:


"i'm not dead, i just have a terrible hangover!" diesen satz hat mal ein weiser mann gesagt, der meine verfassung ziemlich genau wiederspiegelt. ok, so schlimm ist es nicht. aber fast. nach den gestrigen eskapaden auf der franklin street, der hauptstrasse hier, war es sogar unseren professoren bewusst, dass man heute nur wenig mit uns anfangen an. denn die groessten halloween-feierlichkeiten in ganz usa finden wo statt? richtig! chapel hill, north carolina! zusammen mit den anderen 82.000 leuten, die von ueberall her in unsere kleine stadt kommen, feiert man dann bis in die morgenstunden.
dass es auch mal zu zwischenfaellen kommt ist klar - wie uns aber unser communications professor tim flood versicherte, kam es in den letzten jahren nur ein paar mal dazu, dass jemand abgeknallt oder erstochen wurde. allerdings fiel ihm dann aber doch auf, auf welch eine (wie er selbst sagte "typisch amerikanische") art, er versucht uns die sicherheit vorzugaukeln. o-ton: "did i really just say that only every third or fourth halloween somebody gets shot or stabbed but otherwise it's totally safe? really???". im endeffekt verlief alles harmlos - wir trafen uns zunaechst bei Paul, unserem dienstältesten mba-exchange studenten aus uk, lernten seine laute aber sympatische vermieterin kennen, gluehten etwas vor und gingen dann richtung franklin. hier einige hauptcharaktere/mba exchange studenten des gestrigen abends, die ich bisher nicht vorgestellt habe:







Jannie (Daenemark)Heikki (Finland)
Sonja (Koelle)Mikael (Schweden)
Paul (UK)Roberto (Mexico)
Anne (France)Asli (Tuerkei)
Erik (Daenemark)Fabien (France)

moi und...
...mein vorbild: Auric Goldfinger